Die Loveparade 2008 in Dortmund
Am letzten Wochenende kochte wieder einmal der Pott. Die Loveparade zog über den Highway to Love (B1) und lockte ca. 1.6 Mio Besucher. Dortmund war nun die 2. erfolgreiche Station nach dem Umzug aus Berlin. Hier ein kleiner Erfahrungsbericht:
Seit 1997 bin ich mit der Berliner Loveparade verbunden und reiste daher jedes Jahr in die Bundeshauptstadt. Nun bin ich selbst wohnhaft in Berlin und die Parade verabschiedet sich in meine alte Heimat: Tolle Wurst! Naja, das hält mich jedoch nicht davon ab, auch dieses Jahr wieder live und in Farbe mit dabei zu sein.
Obwohl das Datum schon lange feststand, habe ich es verpasst, mir ein Ticket für eine der größen AftershowPartys, der EinsLive Rocker & Freunde-Party zu besorgen. Das war dann auch schon der erste dicke Minuspunkt, bei dem die Entscheidung schwerer fiel, nach Dortmund zu reisen. Letzten Freitag sollte es eigentlich losgehen, vorher startete ich noch diverse Versuche, doch noch irgendwie auf eine Paylist oder Gästeliste zu kommen. Vom Prinzip nicht das größte Problem, nur leider 24 Std. vor dem Spektakel etwas zu kurzfristig. Trotzdem stand ich Samstag morgen um 04.00 Uhr auf und machte mich mit meiner Liebsten mit dem Auto auf nach Dortmund. Wir sind direkt in die City gefahren und hatten, nachdem wir über eine große Zufahrtsstraße mitten durch tausende von Menschen gefahren sind, einen tollen Parkplatz gefunden. Schnell das Lieblingsshirt angezogen, und ab zur B1. 10 Minuten später kam dann auch schon der erste dicke Regenschauer. Klatschnass überstanden wir diesen und ließen uns nicht von unserem Ziel abbringen.
Wummernde Bässe gepaart mit viel Tatütata schallten uns entgegen. Wir sind nun wohl angekommen! Yeah, Arme in die Höh’ und mitten ins Gedrängel – so isses nice. Mein Handy machte sich bemerkbar, mein guter Kumpel wa dran: “Ey, wo seid ‘n ihr?, Wir sind hier an einem Baum auf einer grünen Rasenfläche!” Sehr schön, so werden wir euch garantiert finden. “Wo genau seid ihr denn?” – fragte ich. “Na, direkt an der Westfalenhalle!”. Nachdem ich ihn aufklärte, dass die Veranstalter für solche Fälle extra Nummern an diverse Bäume angebracht haben, konnten wir uns schnell auf einen Treffpunkt einigen. 15 Minuten später trafen wir uns und hüpften zusammen zur Abschlußkundgebung.
Der absolute Wahnsinn! Die Bühne war echt überdimensional und es krachte schon ganz gut. Digitalism (live) spielten, später kamen David Guetta, Anja Schneider, Italo Boys, etc. WestBam, Moby, Paul van Dyk und Underworld zählten unter Anderem mit zu den Act’s. Nach vielen tollen Momenten, monsunartigen Regelfällen traten wir dann wieder die Rückreise an. die Parade war toll, nur kommt sie meiner Meinung trotzdem nicht an Berliner Verhältnisse ran.
Christoph Schneemann
Dieser Artikel wurde am 29 Juli 2008 in der Kategorie Events veröffentlicht.





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