Thema Blog - Teil III: Für Unternehmen - Kommunikationsinstrument Blog
Blog ist nicht gleich Blog! Allein für Unternehmen gibt es unzählige Möglichkeiten, einen Blog zu starten. Wir stellen Ihnen die bekanntesten Varianten vor.
Vielleicht kommt Ihnen ja eine Idee für einen eigenen Blog!?!
Corporate Blogs sind Unternehmensblogs. In den USA sind sie bereits sehr geläufig und auch in Deutschland erfreuen sie sich immer größerer Beliebtheit.
Innerhalb der Corporate Blogs findet noch einmal eine Unterkategorisierung statt.
Der Bundesverband Digitale Wirtschaft e.v. kurz BVDW, hat einen Leitfaden für Unternehmens-Blogs veröffentlicht. Es wird auf Erscheinungsformen, Risiken und rechtliche Rahmenbedingungen eines Corporate Blogs eingegangen.
Im „off the record“-Blog können Sie das Einmaleins des Corporate Blogs nachlesen.
Ein Service-Blog dient dazu, zusätzliche Produktinformationen zu liefern. Dem Kunden soll damit die Möglichkeit gegeben werden, Verbesserungsvorschläge zu äußern. Außerdem können sich die Kunden untereinander über Produkt-Features und deren korrekte Handhabung austauschen. Diese Blog-Form bietet dem Unternehmen die Möglichkeit, aus der Kritik der Verbraucher zu lernen. Amazon bietet solch einen Service-Blog an.
Kampagnen-Blogs sind Projektbegleitend und werden nach einem bestimmten Zeitraum wieder geschlossenen. Ein solcher Blog bietet sich beispielsweise für eine Produktneueinführung an. Meistens schließen diese Blogs mit einem großen Finale, wie zum Beispiel einem Gewinnspiel.
Ein Themen-Blog bietet sich an, um als Unternehmen Fachwissen in der entsprechenden Branche nachzuweisen. Zumeist bevorzugen Berater diese Blog-Variante. Da sie häufig auf ein bestimmtes Themengebiet spezialisiert sind, bietet sich diese Kommunikationsform an, um ihr Wissen an eine breite Masse heranzutragen.
Manchmal bietet sich ein Krisen-Blog an, um Situationen zu entschärfen. Beispielsweise wenn die Mitarbeiter streiken, bei Produktfehlern oder Störfehlern im Unternehmen.
In einem CEO-Blog schreibt der Chef, alternativ auch der Vorstand. Hierbei handelt es sich um einen persönlich gehaltenen Blog der Geschäftsführung. Ziel ist es, Authentizität, Kompetenz, Glaubwürdigkeit, Teamgeist, Unternehmensvisionen und Persönlichkeit zu transportieren.
Allerdings gibt es auch Anordnungen, die es Personen mit Leitungsfunktion untersagen, Sachverhalte öffentlich zu publizieren. Besonders börsennotierte Unternehmen haben auf diesem Gebiet strikte Vorgaben, so dass auch in einem CEO-Blog nicht alle Interna ausgeplaudert werden können, bevor es nicht alle Auktionäre zeitgleich, zum Beispiel über einen Rundbrief, erfahren haben.
Der Blog des Tiefkühlwarenproduzenten Frosta gilt als das Paradebeispiel eines Corporate Blogs. Es bloggen sowohl Mitarbeiter aller Abteilungen als auch die Geschäftsführung. Es werden spannende Einblicke ins Unternehmen gewährt. Unter anderem werden verschiedene Packungsentwürfe für die Produkte vorgestellt und die Leser werden aufgefordert, ihren Favoriten auszuwählen. Dadurch wird nicht nur die Interaktivität im Blog gefördert, sondern der Einzelne entwickelt auch einen persönlichen Bezug zu dem Produkt, vor allem, wenn sein Favorit später vermarktet wird.
Demjenigen, der sich weiter in das Thema einlesen möchte, empfehle ich das Buch „Die Macht der Blogs. Chancen und Risiken von Corporate Blogs und Podcasting in Unternehmen“ von Peter Wolff.
Generell ist ein Blog eine schöne Möglichkeit für ein Unternehmen, um dauerhaft mit Kunden und Partnern zu kommunizieren.
Beim nächsten Mal erfahren Sie hier im Euroweb-Blog, wie Sie ihren eigenen Blog bekannter machen können. Dies ist auch spannend, wenn Sie daran interessiert sind, mit Ihrem Blog Geld zu verdienen.
Wie immer freuen wir uns über Ihren Kommentar!
P.S. Hier noch ein interessanter Artikel zum Thema CEO-Blog.
Dieser Artikel wurde am 18 August 2008 in der Kategorie Thema Blog veröffentlicht.





4 Kommentare zu “ Thema Blog - Teil III: Für Unternehmen - Kommunikationsinstrument Blog ”
schrieb am 28. August 2008:
[...] Für Unternehmen: Kommunikationsinstrument Blog Teil III [...]
schrieb am 22. September 2008:
[...] also z.B. Twitter. Was ist Twitter? Man könnte sagen ein Kompromiss zwischen SMS und Blog. Während für die einen Blogs heute noch unbedeutend sind, sieht Nico Lumma sie bereits als [...]
schrieb am 7. Februar 2009:
Man sollte aber, bevor man als Unternehmen ein Blog startet, auch die entstehende Erwartungshaltung der Leser und den damit verbundenen Aufwand für die inhaltliche Führung und Pflege des Blogs in Betracht ziehen. Ich will nicht von Blogs abraten, aber Blogs die nicht wachsen und bei denen keine Kommunikation über Kommentare etc. stattfindet sind eher schädlich als hilfreich.
schrieb am 18. August 2009:
[...] (Zu den generellen Einsatzmöglichkeiten von Blogs im Unternehmen siehe auch diesen Artikel). [...]
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