NL und GB fordern Internet-Steuer
Keine Panik! Nicht das jetzt alle über zusätzliche Belastungen meckern… Jedenfalls scheint der Vorschlag einer Regierungskommission, bei unseren Nachbarn in den Niederladen, sinnvoll zu sein:
Durch den eingebrochenen Anzeigenmarkt, sinkende Auflagen und immer älter werdende Leserschaft haben es Zeitungsverlage immer schwerer Geld zu verdienen. Denn wer bereits eine Information aus dem Internet erhalten hat, kauft sich danach keine Zeitung mehr. Auf der anderen Seite zahlt auch kein Zeitungsabonnent noch zusätzlich für die News im Internet.
Eine Internet-Steuer von zwei Euro pro Online-Anschluss könnten bis zu zwölf Millionen Euro im Jahr in die Kasse spülen.
Neu ist die Idee der Internet-Steuer nicht. Auch Großbritannien prüft es. Allerdings sollen die Einnahmen für den Ausbau von Telefon- und Breitbandanschlüssen verwendet werden. Hier ist ein Abgabe von 50 Pence pro Monat im Gespräch.
Was halten Sie davon? Würde die Internet-Steuer auch in Deutschland Sinn machen?
Andreas Kauerhof
Quelle: netzzeitung.de / gamestar.de
Dieser Artikel wurde am 24 Juni 2009 in der Kategorie Aktuelles veröffentlicht.





4 Kommentare zu “ NL und GB fordern Internet-Steuer ”
schrieb am 24. Juni 2009:
Eine Internetsteuer in Deutschland wäre angebracht. Denn 2€ im Monat kann sich jeder leisten, doch durch die zusätzlichen Einnahmen könnte der Staat in Bildung, Familie oder in unsere Schulden investieren.
schrieb am 26. Juni 2009:
Deutschland gehört zu den wenigen Ländern (wenn nicht sogar das Einzige?) in dem die Bürger Gebühren für den öffentlichen Rundfunk bezahlen müssen – wenn ich die Information auf diesem Wege erhalten habe und mir aus diesem Grund keine Zeitschrift oder Zeitung mehr kaufe, was erhalten dann die Verlagshäuser von der GEZ für entgangen Umsätze?
Ich finde diesen Vorschlag lachhaft und flüssiger als flüssig – die Verlagshäuser betreiben eigene Internetangebote und können selber neue Umsätze generieren.
@ Herrn Maas: Glauben Sie wirklich daran, dass der Staat die Einnahmen aus Internetsteuern zweckgebunden verwaltet wird und der Bildung, den Familie oder den Schulen zugute kommt?
schrieb am 26. Juni 2009:
@ Johan ten Hoove
Ich glaube zwar nicht daran, aber Wunder soll es geben. Aber wenn der Staat die Einnahmen sinnvoll nutzt, wäre es doch eine gute Sache oder etwa nicht?
schrieb am 26. Juni 2009:
Das ist eine gute Frage! Immerhin werden auf Laufwerke und jetzt auch USB-Sticks ja auch schon Gebühren erhoben. Es sollte halt nur nicht im Steuer-Schwarzbuch “Internetsteuer für sinnlose Brücke verprasst” stehen. Also im nachhinein eine Kontrollinstanz schaffen die auch “Steuergelder” kostet… :)
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